Selbstverständnis/pädagogische Grundhaltung
Wir orientieren unser Handeln am christlichen Menschenbild. Grundsätzlich versteht sich unser Pädagogikansatz als lebensweltorientierte soziale Arbeit.
Demnach ist jeder Mensch im Kern individuell und einzigartig geschaffen. Diese Grundpersönlichkeit wird oft durch psychische Belastungen und eigene Entscheidungen in ihrer Entwicklung behindert und gehemmt.
Psychische Probleme stellen eine schwerwiegende gesundheitliche und soziale Beeinträchtigung dar. Sie führen zu Schlaflosigkeit, extremen Verhalten und Ausgrenzung.
Diese jungen Menschen wollen wir mit großem Verständnis willkommen heißen und sie mit Enthusiasmus und Ausdauer begleiten, damit sie ihren Platz in der Welt finden.
Soziale Lernprozesse in der Gruppe werden genutzt, um Beziehung und Gemeinschaft für sich und andere verträglich zu gestalten und auszuhalten. Zur Entwicklung von Fertigkeiten und zum Verhindern von Rückfällen wird eine Form des Fertigkeitentrainings, als Baustein der Dialektisch-Behavioralen Therapie nach Marsha Linehan, fester Bestandteil des Gruppenalltags sein. Die Grundhaltungen und -annahmen der DBT bestimmen den pädagogischen Umgang mit den jungen Menschen. Sport, Bewegung und Arbeiten im Haushalt und im Garten, als Möglichkeit der direkten Erfahrung mit der eigenen Selbstwirksamkeit, werden integrativer Teil des Lebens in der Gruppe.







