Angebote im ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsprozess
Das Besondere der Schulwerkstatt ist das berufsfrühorientierende Angebot. In vier verschiedenen Berufsgruppen erhalten die Schüler erste Einblicke. Das sind zum Beispiel: Gastronomie, Landschaftsge-staltung, Handwerk und Informatik.
Eine kleine Holzwerkstatt, eine Übungsküche, Computerkabinett und ein kleiner Garten bieten den jungen Menschen ein interessantes Spektrum zum Ausprobieren und Testen von eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Während der Projekttage finden u.a. Betriebsexkursionen statt, in denen die Schüler erste Kontakte knüpfen und verschiedene Arbeitsprozesse kennen lernen. Individuell gestaltete Betriebspraktika werden durch die Werkstattleiter und Sozialpädagogen begleitet.
Der schulische Unterricht gestaltet 

sich in Einzel- oder Kleingruppen-
arbeit. Die Zusammensetzung der einzelnen Gruppen richtet sich nach dem bisherigen Entwicklungsstand und der Schullaufbahn jedes einzelnen Schülers. Von großer Bedeutung ist eine individuelle Unter-richtsplanung und -durchführung.
Der Ansatz der Pädagogen erfolgt immer bei den Stärken der Schüler.
Damit wird den Jugendlichen ein Lernfeld ohne Konkurrenzdruck geschaffen.
Es wird keine Bewertung über Zensuren vorgenommen.
Die Jugendlichen erhalten verbale Einschätzungen.
Über Verlängerung der Schulzeit erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihren Hauptschulabschluss zu erwerben.
Ein unverzichtbarer Bestandteil der Arbeit in der Schulstation ist die kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung.