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19.09.2011 - CJD Waren (Müritz)
Ideen für Widerstand gegen Rechts gesucht
Mit einem lokalen Aktionsplan Müritz (LAP) wollen verschiedene Vereine, Organisationen und Institutionen kommunale Praktiken zur Stärkung der Zivilgesellschaft fördern und der Intoleranz und Demokratiefeindlichkeit den Kampf ansagen. Während einer Auftaktveranstaltung haben die Mitglieder am Freitag, 16.09.2011, in Waren einen ständigen Begleitausschuss gewählt, der die unter-schiedlichen Projekte bewerten soll. Zur Vorsitzenden wurde die amtierende Verwaltungschefin des Kreises Mecklenburgische Seenplatte, Bettina Paetsch (CDU), gewählt.
Die Initiatoren unter Federführung des Christlichen Jugenddorf-
werkes (CJD) rufen dazu auf, Projektideen zur Förderung von Demokratie und Toleranz einzureichen. Mit maximal 20.000 € könnten einzelne Projekte gefördert werden, hieß es. Antrags-berechtigt sind gemeinnützige Träger, Initiativen und Bürger-bündnisse. Die Entwicklungsziele des LAP seien unter anderem Information und Aufklärung über rechtsextremistische und fremden-feindliche Phänomene, Verbesserung der Erziehungskompetenz von Eltern und kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche im strukturschwachen ländlichen Raum. Mittelfristig, so betonten die Initiatoren, solle in der Müritzregion ein "Frühwarnsystem" gegen rechtsextremistische Aktivitäten installiert werden. Dafür wäre es aber unbedingt notwendig, dass Fortbildungsveranstaltungen über die Erscheinungsformen des Rechtsextremismus angeboten werden...
von Thomas Beigang






