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Pressemitteilung

 

Junge Leute keulen für ihren Treff

Unabhängige Teterower Fraktion sieht sich im neuen Indalo-Damizil um
Teterow (sp). An die Räume und den Hof kann sich Rene Thoma noch gut erinnern. „Ich war hier im Kindergarten". schmunzelte er bei einem kleinen Rundgang durch die untere Etage der Villa Scheven. Gestern war ihm und seinem Fraktionskollegen Jürgen Dettmann von der Unabhängigen Teterower Fraktion (UTF) aber vor allem wichtig, wie die jungen Leute ihre neuen Klubräume angenommen haben. Hat doch der Jugendklub Indalo in neuer Trägerschaft des CJD nach dem Kino-Brand und der Sperrung der bisherigen Klubräume hier ein neues Domizil gefunden (der Nordkurier berichtete). „Wir möchten die Jugendlichen weiter begleiten. Nach dem Umzug, der ja mehr oder weniger zwanghaft war, denke ich aber, dass das hier ein lohnenswertes Objekt ist, das gerade auch draußen noch viel Spielraum lässt", so Jürgen Dettmann. Den Umzug haben die Jugendlichen beendet. Aus ihren alten Klubräumen nahmen sie praktisch alles mit, von der Tür bis zur Steckdose „Das Haus wird zusammengeschoben und man weiß nie, was man noch gebrauchen kann", kennt Karsten Malitz, Leiter des „Indalo", die Intuition.
In den vergangenen Wochen haben die Jugendlichen sich ganz schön geschafft und die neuen Klubräume gemütlich eingerichtet. Auf dem Hof steht der Grill und lagern Steine. Eine Terrasse wollen sie sich wieder bauen und auch ihre Pläne von einer Außenbar auf dem neuen Hof verwirklichen. Was fehlt, sind drei Tonnen Kies. Die wurden seinerzeit kurz vor dem Kino-Brand ja schon verbaut. Vielleicht hilft ein Sponsor, hoffen die Jugendlichen, die mit Elan bei der Sache sind, die Villa Scheven wieder zu einem beliebten Treff herzurichten. Die Voraussetzungen sind gut, meint Karsten Malitz. Nicht zuletzt, weil das CJD in der oberen Etage der Villa einen Job-Klub und ein Computerkabinett einrichten wird. „Es ist gut, dass alles so schön zentral zusammen ist.
Am 28. Februar soll der Jugendklub offiziell seine Türen öffnen. Eine große Einweihungsfeier werde aber erst im Mai stattfinden, wenn der Hof fertig ist und die Gäste auch draußen sitzen können. Noch bleibt einiges zu tun. Im Keller sollen ein Bastel- und ein Werkstattraum noch hergerichtet werden. Es soll vor allem eine Fahrradwerkstatt werden, in die man auch alte Räder zum Ausschlachten bringen könne. Froh sind die jungen Leute über die viele Hilfe, die sie schon erfahren haben. Gerade am letzten Wochenende half die Firma Börger mit einem Gabelstapler beim Transport der Steine. Firma Schliewert und Autohaus Neumann transportierten sperriges Mobiliar und die Familien Brinkhoff und Nawotke halfen nicht nur beim Bauen und mit Werkzeug, sondern sorgten während der Arbeitseinsätze auch für ein stärkendes Mahl.
Über den Umzug und die nächsten Pläne im Jugendklub Indalo informierten sich Rene Thoma und Jürgen Dettmann von der UTF gestern in der Villa Scheven. Hier hat der Jugendklub - jetzt in Trägerschaft des Christlichen Jugenddorfwerkes - ein neues Domizil gefunden.