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Pressemitteilung
Gleichstellung hat viele Gesichter
Kinder- und Jugendakademie BLIXX zieht Bilanz - Projekt beendet
Waren (AK/B. Wüstemann).Das traditionelle
Rollenspiel war klar: Frauen gehören in die Küche und Männer haben
Erfolg", lehnte sich CJD-Abteilungsleiter Holger Kien an die Märchen
der Gebrüder Grimm an. Doch dies sei alles längst Vergangenheit, so wie
auch das Projekt Kinder- und Jugendakademie BLIXX", das nun nach drei
Jahren beendet ist. Das war dann auch in der vergangenen Woche Anlass
für das CJD Waren, mit einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse der
Projektarbeit auszuwerten. Wir beenden ein tolles Projekt, haben Türen
geöffnet und Spuren hinterlassen", resümierte Kien.
Die Projektidee der Kinder- und
Jugendakademie entstand im Rahmen eines Arbeitskreises, welcher von der
Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Müritz in
Zusammenarbeit mit dem CJD und weiteren Trägern der Jugendarbeit
initiiert wurde. Die Idee war es, die Gleichstellungs- und die
Geschlechterthematik intensiver in die Jugendarbeit zu integrieren und
diesbezüglich Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche anzubieten.
Ausgangspunkt ist die immer problematischer vollzogene Sozialisation
von Mädchen und Jungen im Wandel unserer heutigen Gesellschaft",
verdeutlichte dann auch Anke Schulz, Geschäftsführerin des CJD Waren.
Gleichstellung von Mädchen und Jungen, Frauen und Männern soll aber
auch strukturell in die Jugendarbeit integriert werden, um damit der
neuen Gleichstellungspolitik des Gen- der Mainstreaming gerecht zu
werden, dessen Leitgedanke die Kinder- und Jugendakademie umgesetzt
hat. Daran anknüpfend stellte Anke Schulz fest, dass es im Ergebnis des
Projektes
auch Auswirkungen auf die Arbeit des CJD gegeben hat. Man sei stark für
das Thema sensibilisiert worden. Das betrifft vor allem die
inhaltliche Arbeit", merkte Anke Schulz an. Ob es die Erkennung der
Problemlagen der Kinder- und Jugendlichen sei oder die Rolle von
Fachkräften in diesem Prozess. Auch die Statistik nannte Anke Schulz
und die Wahrnehmung von Benachteiligungen durch das soziale Rollenspiel.
Projektes
auch Auswirkungen auf die Arbeit des CJD gegeben hat. Man sei stark für
das Thema sensibilisiert worden. Das betrifft vor allem die
inhaltliche Arbeit", merkte Anke Schulz an. Ob es die Erkennung der
Problemlagen der Kinder- und Jugendlichen sei oder die Rolle von
Fachkräften in diesem Prozess. Auch die Statistik nannte Anke Schulz
und die Wahrnehmung von Benachteiligungen durch das soziale Rollenspiel.Anke Schulz resümierte eine nachhaltige Wirkung der Kinder- und Jugendakademie auf die Arbeit des CJD.
Kritisch hinterfragt
Im
Rahmen der Kinder- und Jugendakademie entstanden verschiedene
Werkstätten wie eine Kunst- und Medienwerkstatt, eine Umweltwerkstatt
und eine Werkstatt für berufliche Orientierung. Zudem wurden eine
Vielzahl von Projektideen an Schulen in Form von Projekttagen
umgesetzt. Einige Ergebnisse der Werkstatt- und Projektarbeit stellten
die Akteure im Rahmen der Ergebnispräsentation vor. Darunter auch ein
Video, das die Kinder und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem
Jugendclub Alte Feuerwache" zum Thema Gender Mainstreaming
zusammengestellt hatten. So wurden verschiedene Persönlichkeiten aus
Politik und Wirtschaft kritisch zur Gleichstellungsproblematik befragt.
Die Veranstaltungen der Kinder- und Jugendakademie wurden neben Kindern
und Jugendlichen zwischen 10 und 20 Jahren auch von Sozialarbeitern,
Gruppenleitern, Eltern, Lehrern sowie von Mitgliedern von Jugendclubs,
Schullandheimen und Waldjugendheimen besucht. BLIXX ist eines von elf
Aktionsprogrammen, das vom Ministerium für Arbeit, Bau und
Landesentwicklung gefördert wird. Ausgehend von diesem Programm sind
vom CJD zwei neue, fortlaufende Projekte in Angriff genommen worden.
Zum einen geht es um das Projekt Ausblick", das für Ausbildung, Beruf
und Leben steht. Konkret sollen jungen Müttern und Vätern ohne Schul-
oder Berufsabschluss neue Orientierungen für ihr Leben und ihre junge
Familie geboten werden. Ein weiteres Projekt mit dem Titel Patchwork"
soll die finanzielle Abhängigkeit vom Lebenspartner durch das Angebot
unterschiedlicher Erwerbsmodelle verändern.
In verschiedenen Werkstatt-Projekten setzten die Kinder und Jugendlichen sich gemeinsammit der Thematik des Gender Mainstreaming auseinander. Einige der Projekte wurden auf
der Abschlussveranstaltung präsentiert.
Fotos: B. Wüstemann







