Phänomen Schulverweigerung
Schulverweigerung ist ein häufiges und auch heterogenes Phänomen. Den Begriff Schulverweigerung definiert Karlheinz Thimm (Prof. für Soziale Arbeit) als eine aktive Verweigerung von als sinnlos, bedrohlich etc. rezipierten Anforderungen, und zwar durch Wegbleiben und/oder erhebliche Verweigerungshandlungen im Unterricht (Unterrichtsverweigerung), die sich mit Später-Kommen, Früher-Gehen, Tagesschwänzen etc. vergesellschaften. In wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich drei Formen von Schulverweigerung etabliert: Schulschwänzen, Schulangst und Schulphobie.
Schulschwänzen:
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keine Angst vor Schulsituation oder vor emotionaler Belastung
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Schule eher lästig und langweilig
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Eltern haben häufig keine Kenntnis über Schwänzen
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Hohe Anerkennung fürs Schwänzen von Gleichaltrigen
Schulangst:
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Angst vor Leistungsanforderungen
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Angst vor Mitschülern und Lehrern
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Eigentlich am Lernen interessiert
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Anzeigen von somatischen Beschwerden
Schulphobie:
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Ausgeprägte Trennungsangst
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Beklagen von körperlichen Beschwerden ohne organische Ursache
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Mit Wissen der Eltern Fernbleiben vom Unterricht





